Alex
Callinicos
Ein Anti-Kapitalistisches Manifest
160 Seiten (2004)
EUR 14.80 sFr 26.60
ISBN 3-89965-066-2
VSA-Verlag
"Wie
Marx und Engels im Kommunistischen Manifest
aus dem Jahre 1848 beschreibt Callinicos die
Krisen der Gegenwart: Das sind heute die verheerenden
Finanzkrisen, die Arbeitslosigkeit, die Zerstörung
der Umwelt, die Privatisierung der genetischen
Ressourcen. Globalisierungskritische, oder
wie Callinicos sie zu nennen vorzieht: antikapitalistische
Bewegungen entstehen. Callinicos entwickelt
wie Marx und Engels ein reformistisches Übergangsprogramm.
Denn im Einsatz für Reformen entsteht
jenes antikapitalistische Selbstbewusstsein,
das über Reformen zum guten Leben strebt."
(Prof. Elmar Altvater, Mitglied des wissenschaftlichen
Beirats von Attac)
"Intellektuelle
Kritik und politischer Aktionismus liegen
häufig weit auseinander. In Callinicos'
Buch gehen einsichtsreiche Analyse und politische
Perspektive eine anregende Liaison ein. Damit
gewinnt die andere Welt, deren Möglichkeit
auf Demonstrationen oft behauptet wird, endlich
Konturen!"
(Dr. Ingo Schmidt, Mitglied des wissenschaftlichen
Beirats von Attac)
Die
politische Linke hat sich weder durch den
Neoliberalismus noch durch den "Krieg
gegen den Terror" mundtot machen lassen.
Im
Gegenteil: Ihre grenzüberschreitenden
Diskussionen und Aktionen nehmen zu. Zeit
für ein Anti-Kapitalistisches Manifest!?
Als
Millionen von Menschen auf der ganzen Welt
im Frühjahr 2003 gegen den Irakkrieg
demonstrierten, nannte die New York Times
diese Bewegung die "zweite Supermacht".
Eine neue Ära des globalen Protestes
ist angebrochen. Nach den Demonstrationen
von Seattle 1999 und Genua 2001 hat sich eine
weltweite Bewegung herausgebildet, die sich
auf kontinentalen Sozialforen und den Weltsozialforen
trifft, um Alternativen zu diskutieren.
Wofür
steht diese Bewegung? Wendet sie sich nur
gegen die neoliberale Wirtschaftspolitik der
G7-Länder oder ist ihr Gegner das kapitalistische
System als solches? Einer der populärsten
Slogans der Bewegung lautet: "Eine andere
Welt ist möglich." Wie kann diese
Welt aussehen?
Alex
Callinicos stellt sich der historischen Bedeutung
dieser Bewegung, die so viele Namen hat. Er
analysiert die Entstehungsbedingungen und
die Entwicklung, zeigt die Gemeinsamkeiten
und Unterschiede ihrer Mitglieder sowie ihre
strategischen Dilemmata auf. Er argumentiert,
dass diese Bewegung von ihrem Wesen her antikapitalistisch
ist, weil sich ihre Werte und Ziele innerhalb
dieser Gesellschaftsordnung nicht durchsetzen
lassen.
Aus dem Inhalt:
Vorwort zur deutschen Ausgabe
Vorwort
Einführung
Ein außerplanmäßiges Ereignis
Die Rückkehr der Gesellschaftskritik
Der Bewegung einen Namen geben
Ein weiteres außerplanmäßiges
Ereignis
1.
Der Kapitalismus gegen die Welt
Wo liegt das Problem?
Finanzielle Torheiten
Das Perpetuum mobile
Akkumulation und Katastrophe
Das Schwert des Leviathan
Zusammenfassung
2.
Vielfalt und Strategien
Die Vielfältigkeit des Antikapitalismus
Reform oder Revolution?
Zusammenfassung
3.
Andere Welten erträumen
Antikapitalistische Werte
Ein Randbemerkung zur Vielfalt
Was ist am Markt zu kritisieren?
Warum wir Planung brauchen
Ein Übergangsprogramm
Zusammenfassung
Nachwort
Der
Autor
Alex
Callinicos ist Professor für Politikwissenschaften
an der University of York in Großbritannien
und ein bekannter Aktivist in der weltweiten
Sozialforumsbewegung. Er ist Autor zahlreicher
Bücher, darunter "Die revolutionären
Ideen von Karl Marx (1998)", "Making
History" (1987), "Against Postmodernism"
(1989), "Social Theory" (1999) und
zuletzt "The New Mandarins of American
Power" (2003). Callinicos schreibt auch
für Actuel Marx (Paris) und New Left
Review (London).